Chronik

Weissenburger Tagblatt vom 13.Februar 2017

Teilnehmerrekord beim Pleinfelder Hummelremmidemmi

Pleinfeld - 45 Gruppen - und damit so viele wie noch nie- haben gestern Nachmittag

beim 18. Hummelremmidemmi in Pleinfeld für beste Stimmung gesorgt. Entlang der Zugstrecke

von der Stirner Straße über den Marktplatz bis in die Ellinger Straße und zurück über die Zollgasse

hatten sich wahre Zuschauermassen eingefunden - und das obwohl es ohne Sonnenschein bei

Temperaturen um den Gefrierpunkt und kalten Wind ziemlich frisch war. Auch einige Zuschauer

hatten sich maskiert. Für besondere Stimmung sorgten die sieben Guggn-Musiken, die sich im Zug befanden.

Deren Musik klingt zwar immer so, als würden sie haarscharf immer an den richtigen Tönen vorbei spielen,

sie bereicherten aber auf jeden Fall den größten Brauchtumsumzug in der Rezatgemeinde ungeheuer.

Möglicherweise ist der schräge Klang einfach nur der Kälte geschuldet gewesen. Organisert wurde der Festzug

von den Pleinfelder Hummel, deren Schlachtruf "Hummel hau hi" natürlich auch einige Male erklang. Die Hummel

hatten aber nicht nur den Umzug auf die Beine gestellt. Hernach wurde am Marktplatz, im Pfarrheim, in der Scheune

und in den Gasthäusern weiter gefeiert. Sowohl im Pfarrheim, als auch in der Scheune sorgten auch DJs für Musik.

(Weitere Bilder samt Bericht vom Hummelremmidemmi auf Seite 3 dieses Lokalteils.)

(Weitere Bilder im Internet unter www.weissenburger-tagblatt.com)

Gestern in Pleinfeld

Trotz Kälte beste Laune

18. Hummelremmidemmi zog Zuschauer scharenweise an.

Pleinfeld (rr) - Etliche der Brauchtumsgruppen beim gestrigen

Hummelremmidemmi in Pleinfeld wollten mit ihrem Treiben

eigentlich den Winter verjagen. So mancher Zuschauer wäre wohl froh gewesen,

sie hätten es tatsächlich gekonnt.

Den es war ziemlich frisch in der Rezatgemeinde. Doch das machte den 38 Fußgruppen

und sieben Guggenmusiken, die sich an der 18. Auflage beteiligten und so für einen

Teilnehmerrekord sorgten, offenbar nichts aus.

Die weiteste Anreise hatten die "EMS Higländer" aus dem Münsterland. Higländer heißen

sie übrigens, weil es in ihrer brettebenen Heimat eine Erhebung von sage und schreibe

45 Meter über den Meeresspiegel gibt. Überhaupt waren etliche Gruppen zum ersten Mal in

Pleinfeld dabei. Die gute Stimmung beim Hummelremmidemmi hat sich offenbar rumgesprochen.

Vor allem zwischen Rezatbrücke und dem Rathaus hatten sich Publikumsmassen eingefunden,

um das bunte Treiben zu erleben. Kurz nach 14.00 Uhr hatten die Stirner und Waltinger Böllerschützen

das Hummelremmidemmi angeschossen. Unmittelbar danach zog die erste Gruppe durch das

Spalter Tor.


Weissenburger Tagblatt vom 25.Januar.2016

Gestern in Pleinfeld

Knallig bunt und kräftig laut

17.Hummelremmidemmi zog Zuschauer scharenweise an

Pleinfeld (rr) Das Wetter hat mitgespielt: Für die Jahreszeit konnte man gestern schon

fast von idealen äußeren Bedingungen für das Hummelremmidemmi in Pleinfeld sprechen.

Da machten den 23 Fußgruppen und 7 Guggenmusiken, die sich an der 17. Auflage beteiligten,

und auch den mehren Tausenden Besuchern die Sache gleich noch mehr Spaß.

Vor allem zwischen der Rezatbrücke und dem Rathaus hatten sich die Massen eingefunden,

um das bunte Treiben zu erleben.

Kurz nach 14.00 Uhr hatten die Stirner und Waltinger Böllerschützen, die auch im Zug mitliefen,

das Hummelremmidemmi angeschossen. Unmittelbar danach zog die erste Gruppe durch das Spalter Tor -

angeführt von den beiden "Othellos" der Pleinfelder Theatergruppe " Die Sandhosen".

Die Pleinfelder Hummel hatten sich für ihr Treiben wieder kräftig verstärkung geholt.

Mit dabei waren unter anderem die Mauchgugga aus Maihingen,

die Waldstetter Lachabatscher und die Alm Gugga aus Mönchsdeggingen.

Ihre Späße mit dem Publikum trieb so manche Fußgruppe, zu denen unter anderm die Kindiger Fosanegl

und die Spalter Fleckle gehörten.

(Viele weitere Bilder vom Hummelremmidemmi finden sich im Internet unter www.weissenburger-tagblatt.com)


Weissenburger Tagblatt vom 02.Februar 2015

16. Hummelremmidemmi in Pleinfeld

Ein ohrenbetäubender Hexenkessel

Einmal mehr verwandelte sich der eher beschauliche mittelfränkische Marktplatz in eine Partymeile

Pleinfeld (ste) Sie heißen Donzdorferèr Noda-Biag`r, Wasserschnalzer Schludda-Gugga, Mauchgugga,

Wendengugga, Oschtalb-Ruassgugga oder Kocher Fetza. Allen gemein sind zwei Eigenschaften:

Die Kostüme sind grell und bunt und ihre Musik ist ohrenbetäubend laut. Genau die richtige Mixtur,

um im Fasching mal so richtig ie Sau rauslassen und den Pleinfelder Marktplatz einen wahrn Hexenkessel zu verwandeln.

Eröffnet wurde das bunte Treiben bereits am Morgen mit der "Hummelmesse" in der Pleinfelder Pfarrkirche St.Nikolaus.

Der Umzug über Marktplatz wurde traditonell mit dem Pleinfelder Schlachtruf "Hummel! Hau! Hi!" gestartet und gab

einen Überblick davon, wie kreativ die Maskenschnitzer im weiteren Umkreis sind.

Da mischten sich die Pleinfelder Hummelmasken, die eine über 100 Jahre alte Tradition haben, mit Hexen-, Fuchs-,

Wolfs-, oder Fosanikl-Masken. Genauso vielfältig wie die Gesichter sind auch die Kostüme, die bunt bestickt oder mit

Buttons verziert sind.

Natürlich trieben die Maskierten auch heuer wieder ihre Scherze mit den Passanten und entführten mal hier und mal dort ein Kind

oder eine junge Frau, klauten Mützen oder wüsteten Frisuren mit Konfetti. Für die Kinder hatten einige Süßigkeiten dabei,

für sich selbst jede Menge Alkohol. So glühten einige vor dem Umzug, der im Schneetreiben über die Bühne ging,

mit Sekt oder Schnaps. Nach dem Treiben auf dem Marktplatz ging es zurück ins Pfarrheim, wo ausgelassen gefeiert wurde.

Der Begriff "Hummel" hat übrigens nichts mit dem Insekt zu tun, sondern bezeichnet im fränkischen Dialekt einen jungen

und ungestümen Stier. Wiederbelebt wurde der alte Brauch in Pleinfeld vom 2003 gegründetem Verein Hummel e.V.

der inzwischen rund 140 Mitglieder aus allen Altersgründen zählt.



JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DER PLEINFELDER HUMMEL

Tobias Hültner neuer 2. Vorstand; Mitgliederstand erneuert erhöht

Am Samstag, 11 April, fand im Gasthaus zum Blauen Bock die Jahreshauptversammlung

der Pleinfelder Hummel statt. Vorstand Hans Koller konnte 60 Mitglieder begrüßen.

Der Stand der Mitglieder hat sich um 10 auf 162 Mitglieder erhöht. Bei einem Austritt standen

11 Eintritte gegenüber. Bei dem Totengedenken gedachte man den verstorbenen Mitgliedern.

Beim Jahresbericht konnte Koller über zahlreiche Aktivitäten berichten. Im Juli war der Brauchtumsausflug

nach Kitzingen ins Fastnachtsmuseum mit 62 Mitgliedern, anschließend verbrachte man einige vergnügte

Stunden bei einer Floßfahrt auf dem Altmain. Beim Bürgerschießen der Pleinfelder Schützen nahm man

teil und gewann wieder die Meistbeteiligung. Auch am Seenlandmarathon halfen 20 Mitglieder.

Am Pleinfelder Weihnachtsmarkt wurde wieder mit einer Glühweinbude teilgenommen. Höhepunkt

war natürlich wieder der Fasching allen voran das Hummelremmidemmi mit tollen Teilnehmern und

erneut vielen Zuschauern. Auch die Hummelparty war ein großer Erfolg mit 237 Gästen, die Planungen

für 2016 laufen bereits wieder. 2. Vorstand Wolfgang Riehl berichtete über die Fahrten nach Mitteleschenbach

(Nachtumzug), Wendelstein (Guggenmusiktreffen), Hilpoltstein, Thalmässing (Nachtumzug), Großweingarten,

Neuhausen, Schloßberg - Flochberg und nach Ellingen. Zum ersten mal beteiligte man sich bei zwei Umzügen in der Schweiz,

welche einen bleibenden Eindruck hinterließen. An allen Fahrten war eine gute Beteiligung zu verzeichnen, es waren

tolle Umzüge mit sehr guter Stimmung.

Schatzmeisterin Gisela Greisinger trug eindrucksvoll ihren Kassenbericht vor, der viele Zahlen enthielt und wiederum

sehr positiv aus viel. Karin Großmann und Peter Schlindwein prüften die Kasse, die sehr gut geführt ist und

somit wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen gab es kleine Veränderungen,

da der 2. Vorstand Wolfgang Riehl aus persönlichen Gründen nicht mehr antrat. Erster Vorstand ist weiterhin

Hans Koller, neuer 2. Vorstand ist Tobias Hültner der bisher Schriftführer war. Neuer Schriftführer ist Anja Mory.

Schatzmeister ist weiterhin Gisela Greisinger. Die Beisitzer sind wie bisher Gerhard Grau, Helge Dvorak, Heike Krach,

Petra Schernbacher und neu im Team ist jetzt Ronald Horrer. Kassenprüfer bleiben Karin Großmann und Peter Schlindwein.

Die Vorstandschaft wurde mit überwältigter Mehrheit gewählt. Günter Seitz leitete die Wahl souverän. Hans Koller

bedankte sich nochmal bei der Vorstandschaft für die hervorragende Zusammenarbeit und vor allem auch bei allen

Mitgliedern, die stets und zahlreich immer zur Stelle waren. Außerdem bedankte sich Koller bei allen Sponsoren und

der Gemeinde Pleinfeld für die Unterstützung im letzten Jahr. Auch ein Dank an die vielen Zuschauer und Teilnehmer

sollte nicht vergessen werden.

Vorausschauend plant man am 1. August ein Sommerfest, eine Führung bei den Sternenfreunden in Ramsberg und

eine Busfahrt zum Barthelmarkt nach Oberstimm, bei der auch Nichtmitglieder mitfahren können. Interessierte bitte

bei Hans Koller melden. Mit einem Film vom Hummelremmidemmi und einer Bilderschau des vergangenen Jahres schloss die

Jahreshauptversammlung 2015.


15.Hummelremmidemmi am 16.02.2014

Danke an alle Gruppen und an die vielen Zuschauer für

Euer kommen, damit wurde unser Hummelremmidemmi

malwieder zu einem unvergesslichen Erlebnis. Danke !!!

Bericht Weißenburger Tagblatt vom Montag 17.02.2014

Hummelremmidemmi lockte Hunderte

Pleinfeld - Der Hummelgottesdienst in der Pfarrkirche St.Nikolaus war am gestrigen Sonntag der Auftakt zum 15.

Remmidemmi der Pleinfelder Hummel. In der bis zur letzten Bank besetzten Kirche waren viele Narren in ihren

Kostümen vertreten, die Pfarrer Dieter Bock bei seiner Predigt in Versform lauschten. Diese wohl weit und breit einma-

lige Messe wurde am Nachmittag noch vom Umzug durch Pleinfeld übertroffen, an dem heuer insgesamt 30 Gruppen

teilnahmen. Das Erlebnis für Auge und Ohr, für das vor allem die vielen verschiedenen Guggenmusiken aus dem

alemanischen Raum sorgten, wollte sich keiner entgehen lassen, und so säumte eine riesige Schar von Zuschauern

den Marktplatz und die Stirner Straße. Was vor 15 Jahren klein begonnen hat, ist inzwischen ein echtes Highlight im

fränkischen Fasching. (Mehr dazu lesen Sie in unserer morgigen Ausgabe.) Foto: Steiner


Bericht Weißenburger Tagblatt vom Dienstag 18.02.2014

15. Hummelremmidemmi Kunterbuntes Treiben

Spektakel in der Rezatgemeinde war größer als je zuvor

Pleinfeld (ste) - Sie haben kuriose Namen wie "Donzdorf´r Noda-Biag´r", Waldhauser Nodfrurzer

oder Ankeringer Schellenscheberer. Ganz gleich, ob sie aus dem schwäbischen,

dem oberbayerischen oder dem schwäbischen Sprachraum kamen -

beim 15. Hummelremmidemmi in Pleinfeld sprachen alle die Sprache

der Musik. Und die war auch heuer wieder höllisch laut!

Begleitet vom Applaus der Zuschauer, die in diesem Jahr den bisherigen Rekord bebrochen haben dürften,

zogen die insgesamt 30 Fußgruppen von der Stirner Straße kommend über den Marktplatz, wo sie

frenetisch gefeiert wurden. Die Guggenmusiken mit ihren bunten Kostümen, den kunstvollen Masken,

den ohrenbetäubenden Percussionssinstrumenten und ihren mitreißenden Rhythmen verwandelten die

gute Stube Pleinfelds in einen wahren Hexenkessel.

An riesige Fastnachtsumzügen wie im Allgäu, die sich stundenlang durch die Städte schlängeln, reicht der

Pleinfelder Umzug zwar noch immer nicht heran, für fast eine Stunde nahm das bunte Spektakel dann aber

den sonst eher ruhigen Marktplatz in Beschlag.

Hans Koller, der Vorsitzende der Pleinfelder Hummel, der gestern Vormittag mit seinen Kollegen vom Bauhof

die Spuren des Treibens beseitigen durfte, war jedenfalls überaus zufrieden mit dem Verlauf - auch wenn

die Narren, die noch bis zum Abend ausgelassen feierten, durchaus Spuren in der Rezatgemeinde

hinterließen: " Es war gigantisch! Heuer haben wir alle bisherigen Rekorde gebrochen." Koller schätzt,

das zwischen 3500 bis 4000 Zuschauer das Spektakel sehen wollten. Wieviele genau da waren, wird

man wohl nicht mehr so genau feststellen können. Eines steht auf alle Fälle fest: Pleinfeld war am Sonntag

bis zum Abend fest in Narrenhand.

Noch größer soll das Hummelremmidemmi aber nicht mehr werden, weil sonst der 140 Mitglieder zählende

Verein an seine Leistungsgrenzen gerät. Denn bereits am Sonntag waren knapp 100 Hummel mit Bewirtung

und Organisation des Umzugs im Einsatz. Und so könnte man nach der 15. Veranstaltung in der

Rezatgemeinde das Motto des Vereins ein klein wenig verändern: " Hummelremmidemmi - das haut hie! "

(Bildergalerie unter www.weissenburger-tagblatt.com)


Neuwahlen bei den Pleinfelder Hummel

Hans Koller an der Spitze

Fast gesamter Vorstand trat nicht mehr an - Verein besteht zehn Jahren

Pleinfeld – Hans Koller ist der neue Vorsitzende der Pleinfelder Hummel. Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr standen Neuwahlen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung.

Der bisherige Vorsitzende Horst Olbrich konnte 52 Mitglieder zu der Versammlung begrüßen.

Bei seiner Rückschau auf ein erfolgreiches Vereinsjahr war natürlich der Fasching mit einer tollen Faschingsparty und dem gelungenen Hummelremmidemmi der Höhepunkt.

2. Vorsitzende Heike Krach berichtete über die zahlreichen Fahrten der letzten Session, die auch nach Oberbayern und Baden-Württemberg führten.

Schatzmeisterin Susanne Ballak legte den Kassenbericht vor.

Sie und der gesamte Vorstand wurden einstimmig entlastet.

Anschließend folgten die Neuwahlen. Fast den gesamten Vorstand galt es dabei neu zu besetzen

Als Wahlleiter fungierte Rainer Braun.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Hans Koller ebenso mit überragender Mehrheit gewählt

wie sein Stellvertreter Wolfgang Riehl.

Als Schriftführer ist nun Tobias Hültner im Amt.

Schatzmeisterin ist Gisela Greisinger, die früher schon die Kasse verwaltete.

Die Beisitzer Anja Mory, Heike Krach, Gerhard Grau, Helge Dvorack und Petra Schernbacher vervollständigen die Vorstand.

Kassenprüfer sind weiterhin Karin Großmann und Peter Schlindwein.

Der neue Vorsitzende Hans Koller dankte dem ausscheidenden Gremium für die geleistete Arbeit.

Die Amtsvorgänger sicherten auch weiterhin ihre volle Unterstützung zu.

Nach einem kleinen Vorausblick auf das Programm, bei dem ein Sommerfest anlässlich der Gründung vor zehn Jahren der Mittelpunkt sein wird, wurde die Versammlung mit einem „Hummel hau hi“ beendet.

Ein gemütliches Beisammensein schloss sich an die Jahreshauptversammlung an.

10 jährige Gründungsfeier der Pleinfelder Hummel

Pleinfelder Hummel feierten ihr Gründungsfest im Schützenhaus Pleinfeld.

Vorstand Hans Koller konnte 75 Mitglieder begrüßen, darunter seine Vorgänger Wilhelm Hofmann und Horst Olbrich, den 2.Bürgermeister Dr. Peter Herzner mit seiner Frau Sabine.

Bevor die Feier begann gedachte man den verstorbenen Mitgliedern Georg Schleicher, Hans Böhm und Richard Naß.

Dr. Peter Herzner ging bei seinem Grußwort auf seine Erfahrung mit den Hummel aus Kindheitstagen ein, die in damals so manche Furcht einflößten. Doch inzwischen sind die Hummel sehr friedlich und ein wichtiger kultureller Höhepunkt in Pleinfelds Jahreskalender. Allen voran durch das inzwischen sehr beliebte Hummelremmidemmi. Er wünschte der Feier gutes gelingen und weiter hin viel Erfolg.

Nach dem Sektempfang und dem gemeinsamen Abendessen am Büffet trug Günter Seitz seine neuerstellte Dokumentation vor. Hier ein kleiner Auszug. Erstmalig erwähnt wurde der Pleinfelder Hummel 1864 aus der Zeit der Alemannen. Der Hummel war eine Figur die in Stroh gewickelte Person mit Maske die den Winter mit seiner Fuhrmannspeitsche aus treiben sollte.

Um das Jahr 1920 kam der Hörnerbock dazu. 1928 gabs in Pleinfeld vier Hummel und einen Hörnerbock. Der Hörnerbock von 1924 ist heute im Besitz von Udo Wolf der den anwesenden auch vorgestellt wurde. Im Laufe des 20.Jahrhunderts verwandelte sich der Brauch des Winteraustreibens zum Faschingsbrauch. Seinen Hummelanzug aus den 60iger Jahren stellte Josef Schweiger vor.

1977 wurde das Hummellaufen auf dem Marktplatz und in den Straßen von der Gemeinde verboten.

1993/94 fand der erste Schnitzkurs von Georg Schleicher in Zusammenarbeit mit der Bürgerwerkstatt statt. Es folgten weitere Kurse, und es stieg das Interesse an den Hummeln.

Anschließend wurden die ersten Anzüge nach alter Vorlage genäht.

1996 nahm man in Mischelbach mit 9 Teilnehmern zum ersten Mal an einem Faschingszug teil.

Es begann eine neue Ära. Es folgten mehrere Teilnahmen in der näherem Umgebung.

Als man zu ersten Mal eine Guggenmusik sah kam der Entschluss ein Fest abzuhalten,

das erste Hummelremmidemmi war am 20. Februar 2000 geboren.

Bei dem es aber kaum Gäste gab, doch das sollte sich in den nachfolgenden Jahren ändern.

Als die Zahl der Hummel immer höher wurde entschloss man sich einen Verein zu gründen.

Vorstand Hans Koller fuhr mit dem Bericht über das Vereinsleben anschließend weiter.

Am 19. Juli 2003 war die Gründungsversammlung mit 50 Teilnehmern, bereits zum Jahresende stieg die Zahl auf 93 Mitglieder. Zum ersten Vorstand wurde Wilhelm Hofmann gewählt, der den Verein 6 Jahre führte. Danach folgte ihm Horst Olbrich, der 4 Jahre das Amt des 1.Vorsitzende inne hatte.

Die Mitgliederzahl stieg inzwischen auf 142. Es fand 14 Mal ein Hummelremmidemmi statt mit sehr vielen Zuschauern, auch die Zahl der teilnehmenden Gruppen stieg von Jahr zu Jahr.

Da man ja auch an ca. 100 Umzügen teilgenommen hat, sind die Pleinfelder Hummel weit über ihre Grenzen hinaus bekannt und beliebt.

Am Weihnachtsmarkt darf die Hummelbude jährlich nicht fehlen, auch die Hummelparty wird mehr und mehr zum Renner.

Koller bedankte sich bei allen Mitgliedern die den Verein zu dem gemacht haben was er jetzt ist,

und wünschte dass die Erfolgsgeschichte in den nächsten Jahren so weitergehe.

Anschließend ging die Feier bei Musik und Barbetrieb bis in den Morgenstunden gesellig weiter.

Weißenburger Tagblatt Freitag 9.Mai 2014

Jahreshauptversammlung der Pleinfelder Hummel

Zwölf neue Mitglieder

Vorsitzender Hans Koller blickt jetzt auf ein gutes Vereinsjahr zurück

PLEINFELD - Der Pleinfelder Hummel e.V. hat jetzt im Gasthaus Buckl seine Jahreshauptversammlung abgehalten.

Vorstand Hans Koller konnte 52 Mitglieder begrüßen und freute sich vor allem über eines: Der Stand der Mitglieder hat sich

um zwölf auf mittlerweile 154 Mitglieder erhöht. Zwei Austritten und einem Todesfall stehen 15 Eintritte gegenüber.

Bei dem Totengedenken wurde auch des zuletzt verstorbenen Hugo Hoffmann gedacht, der den Verein mitgründet hat und

ihn sechs Jahre lang als erster Vorstand führte. In seinem Jahresbericht blickt Koller auf zahlreiche Aktivitäten im vergangenen

Jahr zurück. So hatten die Hummel am Gauditunier teilgenommen, beim Seenlandmarathon mitgeholfen und sich auch beim

Bürgerschießen beteiligt. Hier gewann der Verein genauso wie beim Bockbierfest der Feuerwehr, weil er mit den meisten

Mitgliedern vertreten war.

Neuer Teilnehmerrekord

Im Septemper feierten die Hummel das zehnjährige Gründungsfest im Schützenheim. Und auch am Pleinfelder Weihnachtsmarkt

waren sie mit einer Glühweinbude vertreten. Höhepunkt war natürlich auch wieder der Fasching, vor allem das Hummelremmidemmi

mit einer Rekordzahl an Teilnehmern und Zuschauern. Auch die Hummelparty war en großer Erfolg, die Planungen für 2015 laufen

bereits wieder.

Wolfgang Riehl, 2.Vorstand, berichtete sodann über die Fahrten nach Donzdorf, Donauwörth, Kipfenberg, Greding, Wäschenbeuren,

Kinding, Enkering und Weißenhorn. An allen Ausflügen war eine gute Beteiligung zu verzeichnen, es waren tolle Umzüge mit sehr

guter Stimmung gewesen, zu der natürlich auch die Hummel beitetragen hätten.

Schatzmeisterin Gisela Greisinger stellte den Kassenbericht vor, der sehr positiv ausfiel. Karin Großmann und Peter Schlindwein

prüften die sehr gut geführte Kasse. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Dank für Unterstützung

Vorstand Hans Koller bedankte sich noch mal bei der gesamten Vorstandschaft für die hervorragende Zusammenarbeit und bei allen

Mitgliedern, die stets und zahlreich immer zur Stelle waren, wenn sie gebraucht wurden. Außerdem bedankte er sich bei allen Sponsoren

und der Gemeinde Pleinfeld für die Unterstützung im letzten Jahr.

Am 20. Juli ist ein Brauchtumsausflug nach Kitzingen ins Fastnachtsmuseum mit einer anschließenden Floßfahrt auf dem Altmain geplant.

Den nächsten Fasching wollen die Pleinfelder Hummel mit einer Fahrt in die Schweiz abschließen. Mit einer Bilderschau auf das vergangene

Jahr und dem Ruf "Hummel! Hau! Hi!" schloss die Jahreshauptversammlung 2014.

 
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